Dienstag, 5. Februar 2013

Küchenchaos, Kindergeburtstag und Karneval

Drei große K's beherrschten die letzte Woche meines Lebens. Wenn ich meine Haare nicht färben würde, ich bin sicher, sie wären jetzt silbergrau metallic.

Das erste K : Weil Binchen meint, nach zehn Jahren müssten neue Küchenfronten unsere I**a Küche verschönern, haben wir das Abenteuer gewagt und beim Schweden neue gekauft. Letzte Woche dann gedacht, das machen wir am Wochenende, da ist genug Zeit. Hätte auch geklappt, wenn wir nicht beim Versuch, die Backofen/Apothekerschrank Kombi abzurücken, sämtliche Schraubfüße abgebrochen hätten, uns nicht zweimal beim Griffe vorbohren vermessen hätten, ( keiner hat uns beim Kauf auf diese praktischen Bohrschablonen für 99 Cent hingewiesen, danke). Und und und...

Dazwischen zwei Jungs, die nun gar nicht verstehen wollten, daß wir, anstatt lustiges Familien-Wochenendprogramm anzubieten, die ganze Zeit schrauben, fluchen und bohren wollten. Am Sonntag habe ich es auch nicht mehr ausgehalten und mir meinen Teilzeithund abgeholt und bin mit den Kindern zwei Stunden in den Wald gegangen.

Nja, jetzt ist die Küche immer noch nicht fertig, immerhin aber wieder funktionstüchtig.

So konnte das zweite K dann vorbereitet werden: der Lütte wurde 8 und plante eine Schwimmparty im naheliegenden Spaßbad. Gewünscht war eine thematisch passende Torte (hä?). Ich habe dann eine Philadelphia Torte gemacht und mit künstlichem Farbstoff verschlimmbessert. Außen rum noch Löffelbisquits und oben drauf einige Fische und "Algen" aus Gelatinemasse der Firma H****o. Sieht toll aus, schmeckt mir persönlich aber zu süß.

Für die Schule gab es Cupcakes, das Topping auch aus Frischkäse, eingefärbt mit Erbeersoße und einige mit Farbstoff. Darüber bunte Zuckerperlen.

Die Dinger dann formschön auf eine bunte Etagere gestellt und mich dann gefragt, wie man das Konstrukt unfallfrei zur Schule befördern soll. Der GöGa nahm es dann, in einem Wäschekorb gestellt, mit und sie haben es wohl auch überlebt. Sollen lecker gewesen sein, habe ich mir bestätigen lassen. Ich habe keinen abbekommen.

Am großen Tag dann mit der Kinderbande ins Spaßbad, das war, verglichen mit unserem Messichaos am Wochenende, seeehr entspannend. Daran kann man schon erahnen, was für ein Akt das war, " mal eben die Fronten auszuwechseln".

Dazwischen noch nachts einen Geburtstagsshoodie geklöppelt und am dritten K gearbeitet.

Das zeig ich euch am Donnerstag bei Rums.

 




 

Kommentare:

  1. HILFE!! Das klingt nach Stress pur und ich frage mich gerade, wie du es geschafft hast, in diesem Chaos noch so eine tolle Torte und so tolle Cupcakes zu zaubern! Ich bin begeistert!!
    Und das "Klöppelergebnis" find ich auch fantastisch!!

    Ich freu mich übrigens ;) und sende dir liebe Grüße
    aennie

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  2. Hihi!

    Wooooooooow, ich würd ja mal sagen, das klingt seeehr "entspannt!" - aber ihr habt ja alles gemeistert! Die Torte ist klasse, die Muffins auch (ich hab mich schon beim Anblick des Bildes gefragt, wie ihr das wohl transportiert habt) und die Nachtarbeit hat sich ja wohl auch mehr als gelohnt.

    Tja, gegen den Job "Mama" kann doch irgendwie jeder andere Job einpacken...

    Liebe Grüße!
    Sonja

    ... die sich auch übrigens freut... hihi... Hab jetzt Zugtickets!!

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